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Kunst im Krieg – oder: wie Zerstörung schöpferisch macht

Noch 2 Tage bis zu unserem grossen Event ‚Syrischer Brunch‘ in der Heitere Fahne – und dem einmaligen Treffen mit Salam Ahmad, einem syrisch-kurdischen Künstler aus Afrîn.

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Salam Ahmad, Künstler aus Afrîn, musste aufgrund des syrischen Bürgerkriegs sein gesamtes Hab und Gut hinter sich lassen. Duzende seiner Werke wurden durch die Folgen des Krieges unwiderruflich zerstört.

Seine Bilder zeugen von der Verletzlichkeit der Menschen, die er in filigranen Adern herausgearbeitet hat. Sie überziehen seine Figuren wie ein Netz aus Blutgefässen. Seine Acrylbilder zeigen Menschen vereint in Angst, in Geborgenheit und in Zärtlichkeit. Eine Werkserie thematisiert die Mythen seiner syrisch-kurdischen Kultur, verweist auf Träume und auf die Sehnsucht nach Frieden und Normalität.

Diesen Sonntag, 30. August 2015, wird Salam Ahmad im Rahmen seiner Ausstellung unser Spezialgast sein. Eine einmalige Gelegenheit, mit dem Künstler persönlich ins Gespräch zu kommen.